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TearsInSideSchönes & trauriges rund um die Türkische Riviera
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Sidelove *~Admin~*


Anmeldungsdatum: 24.04.2007 Beiträge: 356

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Verfasst am: 28 Apr 2007 10:45 Titel: DVDs |
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organize isler - krumme dinger am bosporus
Türkei - 2005
Regie: Yilmaz Erdogan
Darsteller:Demet Akbag, Ebru Akel, Tolga Cevik, Berfin Erdogan, Yilmaz Erdogan, Altan Erkekli, Salih Kalyon, Basak Köklükaya, Ersin Korkut, Özgü Namal
Kinostart: 22.12.2005
Freigegeben ab: 0
Filmlänge: 109 Minuten
Genre: Komödie
Noyan (Yilmaz Erdogan) verdient sich in Istanbul seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf gestohlener Autos an ahnungslose Käufer. Nebenbei unterhält er zahlreiche Affären mit verheirateten Frauen und ist deshalb ständig auf der Flucht vor deren Ehemännern. Eines Tages jedoch trifft er auf den erfolglosen Superman-Parodisten Samet (Tolga Cevik), der sich just in diesem Moment das Leben nehmen will. Zur gleichen Zeit erhält irgendwo in derselben Stadt Soziologe Professor Nuran Ocak (Demet Akbag) endlich die lang ersehnte wissenschaftliche und finanzielle Anerkennung. Doch die Idee, seiner Tochter Umut (Özgü Namal) vom Preisgeld ein Auto zu schenken, stellt sich als nicht so gut heraus, denn schon ihre erste Spritztour endet bei der Polizei. Doch Umut gibt sich nicht so leicht geschlagen |
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Sidelove *~Admin~*


Anmeldungsdatum: 24.04.2007 Beiträge: 356

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Verfasst am: 28 Apr 2007 10:46 Titel: |
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Süperseks
Komödie, BRD2004
regie:
torsten wacker
drehbuch:
kerim pamuk und daniel schwarz
cast:
denis moschitto,
marie zielcke,
hilmi sözer,
martin glade,
meral perin,
emine sevgi özdamar,
peter lohmeyer, u.a.
spielzeit:
95 min.
homepage:
http://www.sueperseks.de
Elviz (Denis Moschitto) hat ein Problem. Der nächtliche Tanzwettbewerb, den er veranstaltet, wird von der Polizei aufgelöst: sein Publikum besteht fast nur aus Minderjährigen. Schade, aber nicht wirklich schlimm, wären da nicht die 50.000 Euro, die er sich von seinem vermögenden und geldgierigen Onkel Cengiz (Meray Ülgen) geliehen hat und für die er das Haus seiner Mutter in der Türkei verpfändete. Sein älterer Bruder (fabelhaft: Hilmi Sözer), bei dessen Familie Elviz lebt, ist am Boden zerstört und zwingt den Kleinen zur Arbeit in seiner Pita-Bäckerei. Nicht ganz das richtige, findet Elviz und hat zusammen mit seinem Freund Olaf (Martin Glade) eine geniale Geschäftsidee: die erste türkische Sexhotline. Alles läuft gut, schnell sind die richtigen Frauen angeheuert und schmeißen den Laden. Als aber eines Tages Elviz' Schwarm Anna (Marie Zielcke) vor der Tür steht, um sich für den Job als ‚Telefonistin' vorzustellen, findet Elviz die Idee mit der Hotline plötzlich nicht mehr so klasse.
Die Geschichte von "Süperseks" ist eigentlich nicht besonders originell: Cleverer Junge will das große Geld machen, unterwegs läuft so manches schief und dann taucht auch noch die große Liebe auf und macht alles noch komplizierter. Dass "Süperseks" von Regisseur und Spielfilmneuling Torsten Wacker, der bislang überwiegend Werbe- und Imagefilme drehte, trotzdem für erfreuliche Kinounterhaltung sorgt, hat mindestens drei gute Gründe. Erstens wird die Story mit Szenen ausgeschmückt, die zwar nicht unbedingt genial sind, aber dennoch ausgezeichnet unterhalten, zweitens wartet der Film mit tollen Darstellern auf und drittens spielt "Süperseks" in einer der hübschesten Städte, nämlich Hamburg.
Seiner simplen und übersichtlichen Handlung verpasst Wacker ihren ganzen eigenen Dreh mit vielen vergnüglichen Details und Figuren. Amüsant, wie die scheinbar nicht deutsch sprechende Frau im Vorstellungsgespräch für die türkische Hotline stumm neben ihrem plappernden Ehemann sitzt und als dieser hinausgeht plötzlich in akzentfreiem Deutsch sagt: " Ich habe drei Jahre für Beate Uhse gearbeitet". Oder als die selbstständige und jung gebliebene Mutter von Tarik und Elviz (viel zu selten im Kino zu sehen: Emine Sevgi Özdamar), die gerade ihr Haus in der Türkei verloren hat, unerwartet in Hamburg vor der Tür steht und ihrem ältesten erst mal eins überzieht, weil der nicht besser auf den kleinen Bruder aufgepasst hat. Überhaupt zeigt der Film einen Haufen selbstbewusster Frauen, die sich keineswegs von ihren große Reden schwingenden Männern unterdrücken lassen. Dem gegenüber steht ein wunderbares Spiel mit männlicher Doppelmoral, wenn dieselben Männer, die sich gerade noch bei der Sexhotline haben bedienen lassen und ihre eigenen Frauen dort Anheuern lassen, auf einmal gegen das boomende Jung-Unternehmen wettern. Hier finden sich natürlich jede Menge Klischees: der schnauzbärtige, türkische Familienpatriarch, die duckmäuserische Türkenfrau, die hinter Ehemanns Rücken alle Fäden in der Hand hält oder der erfolgreiche und assimilierte Türke, für den es nicht Schlimmeres gibt, als eine Tochter, die mit einem "echten" Türken zusammen ist. Der Film suhlt sich ausgelassen in diesen Klischees, aber er tut dies stets in freundlicher Absicht, ohne sie auszunutzen oder seine Figuren bloßzustellen.
Auch wenn in "Süperseks" fast ausschließlich türkische Figuren auftauchen, ist der Film weder Randgruppenkino noch bemühte Sozialstudie. Die ernsthafte Problematisierung von Mischkultur ist seine Sache nicht, stattdessen unterhält der Film lieber schlicht und kurzweilig. In seiner Einfachheit funktioniert "Süperseks" überaus gut. Ohne Wenn und Aber. Den Drehbuchautoren Kerim Pamuk und Daniel Schwarz ist es gelungen, überflüssige Handlungsstränge oder Figuren größtenteils zu vermeiden. Selbst Nebenfiguren, wie die ewig Kürbiskerne knackenden Männer, die im Film den ganzen Tag herumsitzen, tragen zum Gelingen der Geschichte bei und lassen den Altonaer Kiez lebendig werden. Die großartige Auswahl der Darsteller sorgt für ein übriges und kann sich wirklich sehen lassen. Neben gestandenen Akteuren wie Hilmi Sözer und Tayfun Bademsoy sind viele Jungstars zu sehen, allen voran Denis Moschitto in der Hauptrolle, Marie Zielcke als Anna, und die großartige Meral Perin als selbstbewusste und kluge Ehefrau von Tarik. Bis in die Nebenrollen ist der Film grandios besetzt, nicht zuletzt glänzt Peter Lohmeyer als zwielichtiger "Porno-Schneyder" mit einem kultverdächtigen Kurzauftritt.
"Süperseks" ist sicher kein großes Kino, aber allemal gut gemachte und sehr charmante Unterhaltung, die eine Stippvisite im Kino durchaus verdient hat, bevor es in die Fernsehverwertung geht. Stellenweise wirkt die Kameraführung zwar etwas bemüht, doch das verzeiht man gerne angesichts des zauberhaften Kameraflugs im Vorspann: vom Hamburger Hafen kommend, über das Heiligengeistfeld und das St. Pauli-Stadion, direkt auf den Hochbunker - ein echter Genuss. Und ein echter Geheimtipp, nicht nur für Hamburger: Wenn die Tage mal wieder so richtig grau sind, der Nebel über der Stadt hängt und es nicht hell werden mag, dann ist das der richtige Tag für "Süperseks". Nicht, dass man die Stadt hinterher liebt, aber die Welt sieht auf jeden Fall nicht mehr ganz so trübe aus. |
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Sidelove *~Admin~*


Anmeldungsdatum: 24.04.2007 Beiträge: 356

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Verfasst am: 28 Apr 2007 10:46 Titel: |
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Hamam-das Türkische Bad
Erschienen: 04.2001
Regie: Ferzan Ozpetek
Darsteller: Alessandro Gassman, Mehmet Gunsur, Francesca Aloja, Halil Ergun, Serif Sezer, Carlo Cecchi
Erschienen bei: PRO-FUN media Home Entertainment
Stilrichtung: Drama
Kritik: In seinem Spielfilmdebüt begibt sich der seit 20 Jahren in Italien lebende türkische Drehbuchautor und Regisseur Ferzan Ozpetek zurück zu seinen Wurzeln. Sein sensibles, detailgenaues Drama handelt zum einen vom Zusammenprall zweier Kulturen, zum anderen vom sexuellen Erwachen eines italienischen Karrieristen, exzellent verkörpert von Vittorio-Gassman-Sohn Alessandro. Vor dem Hintergrund der Millionenmetropole Istanbul entsteht so ein mysteriöses, emotionsgeladenes Porträt einer für westliche Augen fremdartigen Welt. Ein auch optisch überzeugendes Film-Juwel für Cineasten. |
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Sina *~Admin~*


Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 8057 Wohnort: NRW

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Verfasst am: 20 Mai 2007 18:45 Titel: |
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Ice Cream, I Scream
(Dondurmam gaymak)
Komödie - Türkei 2006
115 Min. - Verleih: Maxximum
Start: 30.11.2006
Hinreißende türkische Independent-Komödie, in der ein Eisverkäufer der Globalisierung den Kampf ansagt.
Seit Jahren ist Ali (Turan Özdemir) der einzige Eisverkäufer in dem kleinen Städtchen Mugla. Doch auch in der ostanatolischen Provinz bleibt die Welt nicht stehen. Eines Tages hält die Globalisierung Einzug, und zwar in großkapitalistischer Form von Langnese und Mövenpick.
In seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht, geht Ali in die Offensive. Er kauft sich ein kreischgelbes Motorrad mit Kühlanhänger und nimmt den Kampf gegen die "Heuschrecken" auf.
Yüksel Aksus Regie-Debüt ist eine umwerfend komische Don-Quixote-Story, die sich auf dem Filmfestival von Istanbul zum Publikumsrenner entwickelte.
Das ausschließlich von Spenden der Stadtbewohner von Mugla finanzierte Werk bildet die Speerspitze der neuen türkischen Independent-Avantgarde, die sich im Augenblick bildet und wie "Ice Cream, I Scream" in ihrer kritischen Grundhaltung deutlich von den Komödien und Heldenepen des türkischen Mainstream-Kinos abhebt. _________________
♥Sonne im Herzen♥ |
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